Referenzen

Tiefbau-Unternehmen. Spezialisiert auf Straßen- und Kanalbau

Verkauf des Geschäftsbetriebes der

Jakob & Weigel Bauunternehmung Inh. Dieter Weigel

Stadionstr. 8, D-35745 Herborn

www.jakobweigel.de

Gründung, Geschichte: Der Betrieb wurde erstmals 1956 durch den Bauingenieur Willi Jakob als „industrielles Tiefbauunternehmen“ mit 15 Mitarbeitern beim Gewerbeamt angemeldet. Bereits 2 Jahre später trat der Bankkaufmann Hans-Werner Weigel als Teilhaber in das Unternehmen ein. Im Laufe der Jahre war der Betrieb in unterschiedlichen Gesellschaftsformen eingebettet. Mal als OHG, später auch als KG und dann als GbR. Heute steht zwar das KG im Firmennamen, die Rechtsform ist jedoch als Einzelunternehmen anzusehen.

Als 1965, bei einer geplanten Baustelleninspektion per Hubschrauber, Willi Jakob und sein Sohn ums Leben kamen, führte Hans-Werner Weigel das Unternehmen alleine fort.

Neben diesen formalen Änderungen nahm der Geschäftsverlauf selbst eine rasante Entwicklung auf. Schon im Jahre 1971 hat mit 75 t. Gewicht und ca. 600 PS stark die zum damaligen Zeitpunkt größte Planierraupe auf dem Weltmarkt (HD 41) ihren Dienst aufgenommen. Diese Maschine wurde als Reißraupe im Felsabbau in Gebieten eingesetzt, in denen Sprengarbeiten nicht oder nur beschränkt möglich waren.

Logischerweise folgte dann 1972 die Erschließung eines eigenen Steinbruchs in Herbornseelbach. Eine über Lochkarten gesteuerte Brecheranlage konnte damals schon 500 t. Splittmaterial pro Stunde produzieren. Investitionen waren sozusagen das Geheimnis des Bekanntheitsgrades und der enormen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. In der Folge wurde ferner eine Anlage zur Aufbereitung von Asphaltmischgut installiert. Ergänzend dann 1975 eine Erweiterung mit einer Edelsplittanlage. Auch diese mit einer Stundenleistung von über 200 t.

Das Unternehmen hat sich, um dies deutlich zu machen, von 400 Tsd. DM im Gründungsjahr auf über 40 Mill. DM in den 90-iger Jahren entwickelt. In der Spitze waren 400 Beschäftigte im Unternehmen, davon 10 Bauingenieure, 12 Bautechniker und 15 kfm. Angestellte.

Der jetzige Eigentümer hat das Erbe seines Vaters übernommen. Leider zeigte sich schnell, dass diese Fußstapfen zu groß waren. Das Unternehmen war jedoch so gut aufgestellt und bei den Kunden für das Know How begehrt, dass es noch 20 Jahre dauerte bis der Antrag auf Insolvenz gestellt wurde. Zwischenzeitlich wurden der Steinbruch und andere Immobilien verkauft um den Geschäftsbetrieb zu finanzieren.

Der Schutz des Insolvenzrechts wurde bereits Anfang 2016 beantragt. Der Insolvenzverwalter führt das Unternehmen nun seit knapp 1, 5 Jahren erfolgreich fort. Auch über die Wintermonate 2016/2017. Hilfe erhielt er dabei durch ein „Team of Excellence“, bestehend aus vier leitenden Angestellten aus den wichtigsten Bereichen (Einkauf, Kalkulation, operative Baustellenbetreuung, Bauleitung).

Die Auftragslage ist sehr gut. Obwohl fast ausschließlich über öffentliche Vergabe entschieden wird, lässt sich mit den Preisen Geld verdienen. Die Unterstützung der langjährigen Kunden trägt jedoch ebenfalls dazu bei.

Der Umsatz ist aktuell alleine beschränkt durch die bestehende Mitarbeiterzahl. Größere Asphalt-Aufträge über 10.000 qm oder mehr können momentan im Betrieb nicht dargestellt werden. Wie so oft in diesen Fällen hat die Insolvenzverwaltung nicht die gleichen Möglichkeiten sich bei größeren Aufträgen über Kreditrahmen zu finanzieren.

In den letzten 15 Monaten sind bereits mehrere Restrukturierungsmaßnahmen ergriffen worden. So hat die Insolvenzverwaltung gemeinsam mit dem kooperativen Betriebsrat den Mitarbeiterstamm anfangs nochmals auf 33 Personen reduzieren und deren Arbeitsplätze erhalten können.

Der Tätigkeitsbereich hat sich – von Teilaufträgen, die an Subunternehmer vergeben werden abgesehen – auf Straßen- und Kanalbau reduziert. Die Kolonne um den Straßenbau ist „legendär“. Mehrere Abwerbeversuche in dieser Situation sind bereits gescheitert. Die Belegschaft glaubt an sich und eine neue Zukunft.

Die Situation hat sich in 2017 weiter verbessert. Weitere Kostensenkungsmaßnahmen sind jetzt in Verbindung mit einem strategischen Übernehmer durchaus möglich. Vernünftigerweise wäre aktuell eher eine Umsatzsteigerung durch Neueinstellungen in Betracht zu ziehen. Neueinstellungen in der Insolvenz sind nur schwer zu erzielen.

Branche, Produkt: Das Unternehmen agiert heute am Markt als klassischer Tiefbau- und Kanalbauer. Die Maschinen sind im Eigentum. Besondere Bereiche, die verloren gingen, werden an Subunternehmer vergeben.
Produktbeispiele: Kanalbau

Kanalbau 1

Kanalbau 2

Kanalbau 3 b

Kanalbau 4

Straßenbau

Straßenbau 1

Straßenbau 2

Straßenbau 3

Baustelle 1

Regenrückhaltebecken. „Alsbach“ Herborn

Regenrückhalte 1

Regenrückhalte 2

Regenrückhalte 3b

Regenrückhalte 4

Regenrückhalte 5

Maschinenpark: Sattelzugmaschine MB Actros, 4-Achs Satteltieflade-anhänger, Werkstattwagen MB 316, mehrere Klein-lastwagen Typ „Sprinter“, Absetzkipper MB Atego, LKW MAN 8.163 und 17.232, Tieflade-Anhänger, Unimog U 1000, Bagger Volvo EC 210, fünf Radlader Kramer Allrad 780 und 850, Tandemvibrationswalzen Hamm und Bomag, Planierraupe Caterpillar D 4 L LGP, Radlader Kramer Allrad 421, Mobilbagger Volvo EW 180 B, Kompaktbagger Kubota KX 080, Minibagger Volvo EC 30, Kompaktbagger Kubota KX 161-3 Alpha, Raupenbagger Volvo ECR 145, viele weitere Maschinen und Kleinmaschinen wie Rüttelplatten usw.

Mascinen LKW 1

Tieflader

Volvo Bagger 1

Straßenbau 4

Standort: Nur wenige Meter zur Autobahn A45.

Walze Eingang

Immobilie: Das Firmengelände der Firma Jakob und Weigel KG erstreckt sich heute über ein Areal von 12.500 m² im Gewerbegebiet Rehbergring. Ein Gebäude im Rehbergring mit ca. 17.000 qm ist bereits verkauft. Eingegrenzt wird das jetzige Areal von drei Seiten durch die Stadionstraße und den Rehbergring.

Im vorderen Bereich stehen zwei über Eck gebaute Bürogebäude und ein Wohnhaus. Das erste Bürogebäude wurde im Jahr 1968 zusammen mit einem Verbindungsbau, einem Gemeinschaftstrakt für das Personal und dem Wohngebäude, Stadionstraße 10, errichtet. Im Jahr 1987 wurde auf den Grundmauern des Verbindungsbaus und des Gemeinschaftstrakts das zweite Bürogebäude errichtet. Dieses grenzt in süd-westlicher Richtung an das Wohngebäude an. Beide Bürogebäude zusammen kommen auf zusammen 1007 m² Bürofläche. Das Wohngebäude ist ein Dreifamilienhaus mit insgesamt 258 m² Wohnfläche.

Auf das Wohngebäude folgen, ebenfalls in der Stadionstr., ein Garagenkomplex mit insgesamt 10 Stellplätzen und eine so genannte „Ausländerunterkunft“, welche mit 58 m² Wohnfläche angegeben ist. Diese Wohnfläche ist jedoch in ihrem aktuellen Zustand als solche nicht nutzbar.

Im mittleren Bereich der Anlage stehen eine Werkshalle mit LKW-Grube und eine Ersatzteilhalle aus dem Jahr 1970. Diese kommen auf zusammen 1280 m² Nutzfläche. Ein weiteres Wohnhaus, als Arbeiterwohnheim genehmigt, befindet sich in hinteren Teil des Firmengeländes mit eigener Zufahrt über den Rehbergring 10. Auf insgesamt acht Wohneinheiten verteilen sich hier 491 m² Wohnfläche.

Grundstück mit Büro 12.500 qm

Vorderes Gebäude Schiefer

Gebäude Werkhof

Gebäude Ecksicht

Werkhof

Hof Gelände

Mitarbeiter: Das Unternehmen hat aktuell 33 Mitarbeiter/Innen beschäftigt.
Logistik, Versand: Geräte-Transporte werden mit dem eigenen Fuhrpark bewältigt.
Referenzen, Kundenstruktur: Das Unternehmen hat einen außergewöhnlich guten Namen. Die Kunden kommen hauptsächlich aus den umliegenden Kommunen und Herborn.
Besonderheiten: Gesucht wird der strategische Investor, der die Rückendeckung für weiteres Wachstum sicherstellt. Die fachliche Qualifikation ist in allen Bereichen des Unternehmens vorhanden. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist sehr gut und konstruktiv. Eine seltene Gelegenheit so einfach und relativ sicher echten Umsatz zu erkaufen.
Unternehmenskennzahlen: Neben den bereits erwähnten Informationen werden weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Angaben zu der Immobilie erst bei nachhaltigem Interesse und nach unterschriebener Vertraulichkeitserklärung mitgeteilt.
Ansprechpartner: Udo A. Weilbach

-Rechtsanwalt-

Weinstraße 36

D-76889 Pleisweiler-Oberhofen

Phone: +49 (0) 6343-938056-2/-3

Fax: +49 (0) 6343-938056-4

mailto: kanzlei@rechtsanwalt-uw.de

Web: www.rechtsanwalt-uw.de

Web: www.phoenix-ma.de