Referenzen

Automatendreherei.

Verkauf des Geschäftsbetriebes der

Hans Lindner GmbH & Co. KG

Steinweg 30, D-35287 Amöneburg

http:www.lindner-drehteile.de/

Gründung, Geschichte: Hans Lindner, Anfang der 50iger Jahre nach West Deutschland gekommen, legte im Jahr 1959 mit der Produktion von Schneidringen und Quetschverbindungen den Grundstein für das heutige Unternehmen. Der erste Standort mit der ersten kurvengesteuerten Einspindel-Dreh-Maschine war in Stadtallendorf. Schnell wurde der Standort zu klein.

Schon 1960 wurden die ersten Hallen am heutigen Standort gebaut für das Aufstellen von weiteren kurvengesteuerten Ein- und Mehrspindel Drehautomaten.

Das Wachstum ging rasant weiter. Zusätzliche Hallen wurden angebaut bis zum vorläufige letzten Erweiterungsbau in 1980. In der Spitze wuchs das Unternehmen immer weiter auf mittlerweile über 70 Mitarbeiter. Die Produktion von Stutzen und Schrauben für den Einsatz in Hydraulikverbindungen sorgte für das Umsatzplus. Immer mehr Maschinen mussten in den Produktionshallen untergebracht werden.

Ab der 90iger Jahre war das Hauptgeschäft die Herstellung von Hohlschrauben auf Mehr-Spindel Drehautomaten der Hauptumsatzbringer. Sonderbohrwerkzeuge und Lohnfertigung rundeten das Angebot ab. Bereits seit 1983 war der erste CNC gesteuerte Mehrspindler im Einsatz. Die Produktpalette an Hohlschrauben war mit großen Teile-Größen, auf Einspindlern gefertigt, erweitert worden.

Bis weit in die 80iger Jahre war der Gründer selbst im Unternehmen aktiv. Nach seinem Tod übernahm seine frühere Ehefrau und deren Sohn die Geschäftsführung. Als Maschinenbautechniker folgte ein Fachmann in die Fußstapfen. Nach dessen frühen Ableben hat die Mutter den Geschäftsbetrieb bis kurz vor ihrem 90-ten Geburtstag fortgeführt.

Die Nachfolge war jedoch vorbereitet. Der Geschäftsbetrieb wurde 2014 an einen in der Branche tätigen Familienbetrieb verkauft. Mangels eigener Management Kapazitäten haben sich die Gesellschafter bald einen Fremdgeschäftsführer in die Führung geholt. Mitursächlich für die dann folgende unruhige Zeit und für die daraus resultierende Schieflage war dessen Unkenntnis der Branche, der Produkte und der Märkte. Etliche Kunden gingen kurzfristig verloren.

Im März 2017 ist dann der Antrag auf Schutz in einem Insolvenzantrag gesucht worden. Unterstützt durch den Insolvenzverwalter, der das Potential erkannt hat, ist des dem Produktionsleiter gelungen die Preise nach Oben zu stabilisieren, die meisten Kunden zurückzugewinnen und vorhandene Prozessoptimierungen umzusetzen. Es ist lediglich der Doppel- und Dreifachbelastung der Betriebsleitung geschuldet, dass weiter Restrukturierungsmöglichkeiten noch nicht angegangen werden konnten.

Die Zertifizierung wurde in Kalenderwoche 39 erneut erteilt. Gesucht wird nun ein strategischer Investor, oder Finanzinvestor um die weitere mögliche Expansion gemeinsam zu stemmen. Der Verkauf ist als Asset Deal geplant. Alle Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten können genutzt werden.

Branche, Produkt: Die Hans Lindner GmbH & Co. Stellt sich in erster Linie als klassische Automatendreherei dar. Seit der Gründung ist der Name „Hans Lindner Automatendreherei“ bei den einschlägigen Rohrverbindungsherstellern ein Begriff für Qualität und Termintreue. Das Know How der heute 21 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Grundlage des, sich auch in der Krise behaupteten Betriebes.

In zweiter Linie erweist sich die CNC Lindner als hoch spezialisierter Fertiger von Hohlschrauben für den Fluidbereich. In der Masse sind das, auf automatisierten Drehmaschinen hergestellte Drehteile, unterschiedlichster Ausführung. Das Produktions- und Lieferprogramm besteht aus Verbindungselementen wie Schrauben, Hohlschrauben, Dichtringen und Stutzen. Teilgrößen liegen i.d.R. zwischen 6 mm bis 65 mm. Auch größere Teile können mit dem Maschinenpark produziert werden.

Verarbeitet werden in erster Linie speziell gezogene Sechskant Automatenstähle der Güte 46S20. Die Schlüsselweiten sind 12 bis 60 mm und 5 bis 80 mm Querschnitt.

Losgrößen für CNC Produkte werden interessant ab 50 Stck. bei den Drehautomaten ab 10.000 Stck.

Weiterhin können auch Formteile (z.B. T-Stücke) nach Zeichnung erstellt werden. Das Härten und Verzinken der Produkte erfolgt bei Kooperationspartnern.

Produktbeispiele: C:\Users\Weilbach\Desktop\1-500.jpg

C:\Users\Weilbach\Desktop\2-500.jpg

Z:\-verfahren\Ache\Lindner CNC\Exposé\Bilder\3-500.jpg

Z:\-verfahren\Ache\Lindner CNC\Exposé\Bilder\Schraub-2-500.jpg

Maschinenpark:

Standort: Der Standort liegt ca. 500 m von den Bundesstraßen B62 und B454 entfernt. Zur A5 ist es etwa 8 km entfernt.
Immobilie: Die Immobilie wurde zwischenzeitlich verkauft und ist nun angemietet. Eine zumindest vorübergehende Mietfort-führung ist möglich.

Mitarbeiter: Aktuell sind 21 Beschäftigte im Unternehmen. Zwei Personen in der Verwaltung, in Personalunion ein QS Beauftragter und die Produktions- / Betriebsleitung. Eine Konstruktions-abteilung ist nicht vorhanden. Die Kunden liefern ihre Zeichnungen zur Fertigung. Etliche Produkte werden im Austausch gemeinsam mit den Kunden entwickelt.
Logistik, Versand: Der Versand wird über eine lokale Spedition abgewickelt.
Referenzen, Kundenstruktur: Die Kundenstruktur ist begrenzt. Es gibt keine übermäßige Abhängigkeit. Alle Kunden sind global präsent und setzen gleichermaßen die Produkte der Hans Lindner ein.
Besonderheiten: Es gibt für einige Produkte kaum Ersatz für die anerkannt qualitativ hochwertig gefertigten Produkte.
Unternehmenskennzahlen: Neben den bereits erwähnten Informationen werden weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen detaillierte Angaben zum Geschäftsbetrieb erst bei nachhaltigem Interesse und nach unterschriebener Vertraulichkeitserklärung mitgeteilt.
Ansprechpartner: Udo A. Weilbach

-Rechtsanwalt-

Weinstraße 36

D-76889 Pleisweiler-Oberhofen

Phone: +49 (0) 6343-938056-2/-3

mailto: kanzlei@unternehmensverkauf-nachfolge.de

Web: www.unternehmensverkauf-nachfolge.de